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Versicherungslexikon
Haftpflichtversicherung

Privathaftpflichtversicherung

Das Thema Haftung ist gesetzlich in § 823 Abs. 1 BGB geregelt:

„Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.“

Ohne Haftpflichtversicherung ist die Existenz gefährdet

Ein zu leistender Schadensersatz ist der Höhe nach also nicht begrenzt und kann daher die Existenzgrundlage des einzelnen ruinieren.

BEISPIEL
 

Sie fahren mit Ihrem Fahrrad auf der Straße und bringen dabei einen Fußgänger zu Fall. Dieser erleidet schwere Frakturen; sein rechter Arm ist auch nach Monaten der Rehabilitation nur noch eingeschränkt beweglich. Die Kosten für die medizinische Versorgung, den Einkommensausfall sowie Schmerzensgeld belaufen sich auf mehr als 100.000,- Euro.

 

Eine Privathaftpflichtversicherung würde nun für Sie zunächst die Rechtslage prüfen. Wären die Ansprüche des Fußgängers unberechtigt, würde die Versicherung die Ansprüche versuchen abzuwehren. Würde sich hingegen heraus stellen, dass sie gerechtfertigt sind, würde die Versicherung diese befriedigen. Ihr eigenes Vermögen und Einkommen ist somit vor dem Zugriff anderer geschützt und der Geschädigte bekommt den Schaden, der ihm entstanden ist, ersetzt.

Erhebliche Preisunterschiede sind üblich

Bei Privathaftpflichtversicherungen gibt es erhebliche Preis- und Leistungsunterschiede. Dabei gilt nicht immer: Teuer ist gleich gut. Es gibt durchaus Tarife am Markt, die für eine vergleichsweise geringe Prämie (z.B. rund 4 Euro pro Monat) ein sehr gutes Leistungsspektrum bieten.

 

Wichtig: Sie sollten darauf achten, dass eine Forderungsausfallversicherung enthalten ist, die auch bei vorsätzlichem Handeln leistet. Diese deckt Schäden ab, die Ihnen selbst zugefügt werden, wenn der Schädiger mittellos ist und selbst keine Privathaftpflichtversicherung besitzt.

 

Warum ist das wichtig: Da die Privathaftpflichtversicherung ist in Deutschland keine Pflichtversicherung ist, besitzen vor allem diejenigen, die über wenig Einkommen verfügen, oft keine Haftpflichtversicherung.

 

EXPERTENTIPP
 

Bevorzugen Sie auf jeden Fall Tarife, die Personen-, Sach- und Vermögensschäden in gleicher Höhe abdecken. Dann gibt es im Schadensfall keine Diskussion, ob es sich um einen Personenschaden handelt oder um einen Vermögensschaden. Das spart Ihnen viel Ärger und schützt Sie vor hohen Eigenanteilen. Die pauschale Deckungssumme sollte mindestens 3 Mio. Euro betragen.

KURZINFO

Frage nach Vorschäden

üblich

Dynamik

nicht üblich

Beratung

nicht notwendig

Kosten

ab ca. 3 Euro im Monat

Rücktrittsrecht

ja, 14 Tage lang

Kündigung

sinnvoll bei möglicher Ersparnis

Vertragslaufzeit

mindestens 1 Jahr

NUTZEN DER VERSICHERUNG

Existenzgrundlage sichern

Vermögen schützen

Forderungsausfall absichern

unberechtigte Ansprüche automatisch abwehren

gerechtfertigte Ansprüche automatisch befriedigen

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